Rot/Grün zündet wieder Nebelkerzen und verschleiert damit die wahren Gründe des von ihnen geplanten Kita-Neubaus im Nordring
FDP-Fraktion: Neue Kindertagesstätte in Walldorf nicht beschlossen
Liberale sehen für vom Magistrat angekündigte neue Kindertagesstätte in Walldorf keine parlamentarische Legitimation und fordern Verwaltungsspitze zur Stellungnahme auf
Die FDP-Fraktion hat sowohl dem Bürgermeister als auch den Ersten Stadtrat schriftlich zur Stellungnahme aufgefordert. HIER DOWNLOAD DES SCHREIBENSDer Grund: Die Berichterstattung über eine neue Kindertagesstätte
auf dem Spielplatz Nordring/Ecke Lahnstraße. Der FDP-Fraktionsvorsitzende stellt klar, dass die Liberalen den Antrag des Magistrates zur kurzfristigen Neueinrichtungen von 75 Kindertagesstättenplätzen in der Stadtverordnetenversammlung
ausdrücklich unterstützt haben. Jedoch hat das Parlament beschlossen, dass die räumliche Unterbringung in Containern (drei Einheiten) erfolgen soll, die jeweils an bestehende
Einrichtungen „angedockt“ werden. Von der Errichtung einer neuen Kindertagesstätte war weder in der Vorlage des Magistrats noch in der Diskussion vom Magistrat kein Wort verloren worden, so Seinsche weiter.
Begründet wurde die Magistratsvorlage sowohl schriftlich als auch mündlich damit, dass die Anbindung an bestehende Einrichtungen eine inhaltlich-konzeptionelle Anbindung an bestehende Strukturen ermöglicht. Ferner erklärte der Magistrat, fährt Seinsche fort, diese Anbindung auch den Eltern entgegenkommen sollte, da sie in der Regel mit den Arbeitsweisen der Kindertageseinrichtungen vertraut sind. Auch ermögliche eine Anbindung an bestehende
Strukturen eine kontinuierliche Dienst- und Fachaufsicht sowie eine Zusammenarbeit in Teams, was neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Orientierung ermöglichen würde.
FDP-Fraktionsmitglied Carsten Röcken stellt fest, dass die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte der Parlamentsbeschluss nicht vorsieht. Auch wenn der Magistrat in der Begründung des Antrags auf mögliche Abweichungen hingewiesen hat, ist laut Röcken zu berücksichtigen, dass die Begründung jedoch nicht mit beschlossen wurde.
Infolge dessen geht die FDP-Fraktion davon aus, dass für diese –von der Verwaltung geplanten– Errichtung einer neuen Kindertagesstätte zunächst ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erforderlich ist. Für die Fraktion weist der Vorsitzende Seinsche mit Nachdruck darauf hin, dass sowohl im Sozial- und Jugendausschuss als auch in der Stadtverordnetenversammlung von Seiten des Magistrats (in Person des Ersten Stadtrates) immer nur vom „Andocken“ an bestehende Einheiten thematisiert wurde. Ganz im Gegenteil:
Die DKP/LL-Fraktion hatte einen Änderungsantrag (Drucksache 14/590.1) eingebracht, der eine neue Ziffer 6 vorsah, die die Einrichtung eines „Runden Tisches“ vorsah, bei dem u.a. „Überlegungen zum Bau einer weiteren Kita“ erörtert werden sollten. Gegen diesen Änderungsantrag hat sich die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung ausgesprochen, auch die FDP-Fraktion. Der Erste Stadtrat hat für den Magistrat gegen den DKP/LL-Antrag gesprochen.
Unter Berücksichtigung des Vorgenannten bitte die Liberalen die Verwaltungsspitze um eine kurzfristige Stellungnahme gebeten, ob von Seiten des Magistrats ein Antrag auf Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird. Die jetzige Beschlusslage legitimiert dies nicht, eine solche war zu keinem Zeitpunkt Gegenstand der vom Magistrat vorgelegten Planung, fasst Seinsche die Sach-und Rechtslage zusammen.
Liberale sehen für vom Magistrat angekündigte neue Kindertagesstätte in Walldorf keine parlamentarische Legitimation und fordern Verwaltungsspitze zur Stellungnahme auf
Die FDP-Fraktion hat sowohl dem Bürgermeister als auch den Ersten Stadtrat schriftlich zur Stellungnahme aufgefordert. HIER DOWNLOAD DES SCHREIBENSDer Grund: Die Berichterstattung über eine neue Kindertagesstätte
auf dem Spielplatz Nordring/Ecke Lahnstraße. Der FDP-Fraktionsvorsitzende stellt klar, dass die Liberalen den Antrag des Magistrates zur kurzfristigen Neueinrichtungen von 75 Kindertagesstättenplätzen in der Stadtverordnetenversammlung
ausdrücklich unterstützt haben. Jedoch hat das Parlament beschlossen, dass die räumliche Unterbringung in Containern (drei Einheiten) erfolgen soll, die jeweils an bestehende
Einrichtungen „angedockt“ werden. Von der Errichtung einer neuen Kindertagesstätte war weder in der Vorlage des Magistrats noch in der Diskussion vom Magistrat kein Wort verloren worden, so Seinsche weiter.
Begründet wurde die Magistratsvorlage sowohl schriftlich als auch mündlich damit, dass die Anbindung an bestehende Einrichtungen eine inhaltlich-konzeptionelle Anbindung an bestehende Strukturen ermöglicht. Ferner erklärte der Magistrat, fährt Seinsche fort, diese Anbindung auch den Eltern entgegenkommen sollte, da sie in der Regel mit den Arbeitsweisen der Kindertageseinrichtungen vertraut sind. Auch ermögliche eine Anbindung an bestehende
Strukturen eine kontinuierliche Dienst- und Fachaufsicht sowie eine Zusammenarbeit in Teams, was neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Orientierung ermöglichen würde.
FDP-Fraktionsmitglied Carsten Röcken stellt fest, dass die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte der Parlamentsbeschluss nicht vorsieht. Auch wenn der Magistrat in der Begründung des Antrags auf mögliche Abweichungen hingewiesen hat, ist laut Röcken zu berücksichtigen, dass die Begründung jedoch nicht mit beschlossen wurde.
Infolge dessen geht die FDP-Fraktion davon aus, dass für diese –von der Verwaltung geplanten– Errichtung einer neuen Kindertagesstätte zunächst ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erforderlich ist. Für die Fraktion weist der Vorsitzende Seinsche mit Nachdruck darauf hin, dass sowohl im Sozial- und Jugendausschuss als auch in der Stadtverordnetenversammlung von Seiten des Magistrats (in Person des Ersten Stadtrates) immer nur vom „Andocken“ an bestehende Einheiten thematisiert wurde. Ganz im Gegenteil:
Die DKP/LL-Fraktion hatte einen Änderungsantrag (Drucksache 14/590.1) eingebracht, der eine neue Ziffer 6 vorsah, die die Einrichtung eines „Runden Tisches“ vorsah, bei dem u.a. „Überlegungen zum Bau einer weiteren Kita“ erörtert werden sollten. Gegen diesen Änderungsantrag hat sich die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung ausgesprochen, auch die FDP-Fraktion. Der Erste Stadtrat hat für den Magistrat gegen den DKP/LL-Antrag gesprochen.
Unter Berücksichtigung des Vorgenannten bitte die Liberalen die Verwaltungsspitze um eine kurzfristige Stellungnahme gebeten, ob von Seiten des Magistrats ein Antrag auf Errichtung einer neuen Kindertagesstätte in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird. Die jetzige Beschlusslage legitimiert dies nicht, eine solche war zu keinem Zeitpunkt Gegenstand der vom Magistrat vorgelegten Planung, fasst Seinsche die Sach-und Rechtslage zusammen.








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